viagra und cialis generika Bericht vom Besuche des „ Kaiserfestes zu Füssen“ am 28. 6. 2008

von Pit Dietrich

 

Da ich in diesem Jahre zu ersten Mal selbige Veranstaltung besuchte, dauerte das Finden des Zieles, dank schlecht beschilderter Wegweyserey, schon in etwa die Hälfte eiyner Stund, bis ich meyner neuzeytlichen Kutsche einen Rastplatz für die nächsten Stunden bescheren konnte. Nachdem ich diese Hürde bewältigt, und den etwas langen Fußweg zum Orte des Geschehens hinter mich brachte, und mir vor Ort einen Eyndruck von diesem gemacht hatte; nahm ich es billigend in Kauf, den ganzen Fußweg nochmals anzutreten um in Gewandung auf diesem Feste umherzuschreiten.

 

Nach dieser Tat untersuchte ich die Schmackhaftigkeyt eines „ naturtrüben Apfelsaftes“, der sich zu Hauf auf der „ Fress- und Saufgasse“ erwerben ließ. Im Vorbeigehen stieß ich auf Bauchtänzerinnen, Lagerleben aller Art ( wo auch in vielen das damalige Handwerk gezeigt wurde), sah Gaukeleyen, ja sogar der Tod in Person schritt da seyner Wege und suchte nach Arbeit. Am oberen Teyle des Berges, oder Burgwalls, sah man etliche Händler Ihre Waren anpreysen, und inmitten des ganzen Geländes ... die Arena für das Turney.

 

In dieser wurde am Nachmittag ein Märchenturnier für die „Jungrecken“ und „Junggebliebenen“ ausgetragen, was zuvor immer mit dem Einzuge aller Lagernden und Akteuren behaftet war. (Wobei ich von vielen der selbigen den Unmut verkündet bekam, das dieses immer mit „Zu Viel“ Warterey verbunden war). Das abendliche Turnier sah ich zum Teyle mit eigenen Augen, wo mir auch des Zufalls Willen, ein Pergament gelang, auf das ich lange stolz sein werde, als sich „Lugh“ , das Ross des Marschalls, dazu entschied, eine Rolle zu machen um mal selbigst ins Rampenlicht zu rücken. (Bild in der Bildergalerie zu bewundern!)

 

Auf den Bühnen wurde mit allerley Gesang und Gaukeley aufgewartet, zu Sehen gab es gar an jeder Ecke genug, nur aus den Mäulern der orientalischen Händlern hörte man nicht die besten Aussagen. So war vielen Besucher eyn Knobibrot schon eyn Fremdwort, was sollte denn da der Händler von südländischen Naschereyen sagen? Ihr solltet alle mal persischen Honig verköstigen dürfen zu Zeiten die repräsentiert wurden, da wurde selbiger mit Gold aufgewogen. Resume: Eyn gar schöner Tag, für mich viele neue Aktionen die ich bewundern durfte, nur die Bauchläden „ Life of Brian“ (mit Otternasen und Nachäfferey) selbigen Filmes fand ich etwas unangebracht. Auch haben die vielen „ Viadukte aus rundgedrehtem plastifiziertem Öl“ ( Wasserschläuche) und die blitzgeleiteten Schwarzröhren und Kisten aus denen die Sonne zu scheinen schien (Stromkabel, Verteilerkisten und Halogenstrahler); das mittelalterliche Ambiente stark beeinträchtigt.( Man kann vieles vestecken, wenn man denn will). Ansonsten eyne sehr schöne Festivität, die ich im nächsten Jahr gerne wieder mit meyner Pergamentenkiste besuchen werde.

 

Habt meynen Dank

M.Cockburn

(Pit Dietrich/Clan der Schwotten)

 


viagra rezeptfrei bestellen deutschland Bilder zum Kaiserfest gibt es hier >> zur Bildergalerie


 

Bericht von "Den Vertriebenen" - Akteure auf dem „ Kaiserfest zu Füssen“

 

Mit viel Neugier und allerlei Erwartungen an dieses "neue" Kaiserfest schlugen wir am Donnerstag unser Lager oben im schönen Baumgarten zu Füssen auf. Wie wird sich wohl der neue Veranstalter machen und was ist übrig geblieben von den "alten" Gewohnheiten der vorhergegangenen Kaisermärkte und -feste!? Zu unser aller Erstaunen wuselten keine Vereinsmitglieder des "Vereines zur Erhaltung der Ritterspiele zu Füssen" dort oben planlos und mit furchtbar grummeliger Laune rum - sondern ein lustiger und gemütlicher Veranstalter aus Oberbayern mit seinem Team beantwortete alle Fragen grinsend mit "...des mocht sa scho richtig!" oder "...des passt scho so!" Herrlich, so konnte das weitergehen...

 

Am Freitag ging`s dann los...naja sollte es zumindest! Verzweifelt versuchte der Veranstalter ein paar Akteure aufzutreiben, die um 11.00 Uhr (!!!!) den Umzug mitlaufen sollten. Da aber noch alles im Aufbau begriffen war (um 12.00 Uhr sollte ja schließlich der Markt losgehen und bis dahin alles stehen), sollte dies ein hoffnungsloses Unterfangen werden. Bei schönstem Wetter füllte sich das Gelände dann leider erst so richtig zum Nachtturnier. Am Samstag war der Zuschaueransturm recht mau, war wohl mehr Badewetter als Marktwetter, gegen Abend füllte sich das Gelände dann wieder ein bisschen. Und Sonntag war dann total tote Hose...selbst zu dem Zeitpunkt, an dem es dann kühler wurde, füllten sich eher die Public-Viewing-Ränge zum Finale der Europameisterschaft, als der Baumgarten.

 

Unser Fazit zu diesem Fest:

 

Ein Hoch auf den Veranstalter mit Team (Haudegen):

  • die "Untehaltungsmeile" war 1a, vorallem abends ein Hingucker (der Tee&Mokkastand war der Hit)
  • tolle Aufteilung und Auswahl der Stände und Handwerker
  • jeden Morgen kam die "Müllabfuhr"
  • genügend Feuerholz
  • keine schlechte Laune der Orga
  • einen schriftlich ausgearbeiteten Plan mit Aufstellung und Ablauf (wäre auch aufgegangen, wenn... naja, das Übliche halt...wer lesen kann ist klar im Vorteil!!!)
  • super unkomplizierter Ablauf in Punkto Aufwandsentschädigung für die Gruppen und Koordination zum Abschluss
  • endlich mal angemessene Eintrittspreise...!

 

Ein Hoch auf die Lokation:

  • es gibt kaum ein schöneres Fleckchen Erde für so ein Fest

 

Ein Hoch dem Kaiser:

  • wer war das nochmal...?
  • wieso begleitet ihn sein Hofstaat nicht beim Einmarsch bzw. Umzug durch die Stadt...?
  • wieso lässt er sich von Vogelfreien ankündigen bzw. beschreien - wo ist denn da der kaiserliche Turniervogt bzw. sein Herold?
  • und wieso muss es immer furchtbar scheppern, wenn der irgendwo lang latscht...?

 

Ein Hoch den Zuschauern beim Umzug durch Füssen:

  • leider selten so ein zähes und schlecht mitgehendes Publikum erlebt...!

 

Ein Hoch den Füssnern:

  • selten so viele Mogel- und Kletterpartien erlebt (was man nicht alles macht, um ohne Geld zahlen zu müssen auf den Markt zu kommen!)
  • nie um die tolldreistesten und unglaublichsten Ausreden verlegen (...wenn man dann doch erwischt wurde!)

 

Nur ein kleines bzw. kein Hoch auf:

  • die vielen sichtbaren Leitungen (Wasser- und Elektroanlagen waren nicht bzw, schlecht verdeckt)
  • die unnötigen Einzüge in die Arena und den mehr als unnötigen Umzug am Freitagmorgen!

 

Wir würden uns freuen, wenn es nächstes Jahr wieder ein Kaiserfest mit dem Veranstalter Haudegen & Team und vielleicht der ein oder anderen Veränderung gibt. In unseren Augen war das nämlich in vielen Bereichen eine enorme Steigerung zu den Veranstaltungen zuvor - die Meinung nehmen wir uns dreist heraus, denn bis auf den Kaisermarkt letztes Jahr haben wir bisher jeden Mittelaltermarkt (auch den allerallerersten in Füssen am Buchbinderbrunnen), Ritterturnier oder Kaiserfest in Füssen als Akteure mitgemacht!

 

Es grüßen frisch, fromm, fröhlich und vorallem frei

Die Vertriebenen

 

 

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