viagra apotheke schweiz preis write my paper for me in 3 hours Bericht zum Burgspectaculum Wangen/Neuravensburg 2008

von Pit Dietrich

 

Ein Lob den Erbauern von mittelalterlichen Burgen und Schlössern, da jene es verstanden haben, möglichen Eroberern, Belagerern und auch neuzeitlichen Besuchern schon auf halbem Wege die Zungen aus den Hälsen hängen zu lassen. So ist es auch mir ergangen, da ich das Geschehen von Samstag bis Montag mit meiner Malereyenkiste zum Teile festhielt.

 

Gar buntes Treiben war auf im Innenhof der Burg geboten. Viele Marktstände priesen ihre Waren an und auch an den Verkaufsständen die Speis und Trunk aller Arten anboten, herrschte reger Andrang. Was ja auch nicht gerade verwunderlich war, denn es herrschte eine schrecklich schwüle Außentemperatur, was vielen Besuchern und auch Recken zu späterer Stunde zu unsicherem Schreiten verhalf, denn so ein Wetter macht durstig. Ein Gaukler sang das Lied von der Wanze ( eine Horde Kinder ihn dabei begleitend), auf der Bühne wurde manch Liedlein gesungen, und am späten Abend wurde auch eine Feuershow geboten. ( Dies alles ist allerdings nur eine Kurzform dessen, was es wirklich zu erleben gab. Diese Worte gelten für sämtliche 4 ! Tage, die dieses Spectaculum dauerte).

 

Als ich am Sonntag erneut den Burgberg erklommen hatte, und auf das Lager der „ Schwotten“ zuschritt, um mir eine Erfrischung zu gönnen, sah ich zwei fremde Banner lustig am Vorzelt des Clans im Winde baumeln. Nach etlicher Befragerei woher diese stammen, bekam ich zur Antwort, das keiner genau wisse wie diese dorthin gelangt seien... Dieses roch förmlich nach Ärger.............................. Ich machte mich auf den Wege Antlitze zu konterfeyen, sah mal hier mal da einen Moment, der es wert war, ihn festzuhalten. Die Schwertkampftruppe Klingenspiel bot ein Schwertgeklirr mit Geschichte, als ich plötzlich auf einen Trupp Landsknechte aufmerksam wurde und fragte, ob diese denn ein Schauspiel zum Besten geben wollten. Der Hauptmann des Trupps erwiderte, sie planten das Banner zurückerobern, welches die „Schwotten“ nächtens entwendet hätten, und wenn ich mit meiner kleinen schwarzen Kiste gute Momente festhalten wolle, solle ich ihnen folgen.( Leider war ihm entgangen, dass ich selber einen „ Rock“ trug), und vor den aufgebrachten Landsknechten herging und konterfeyte, allerdings mir dabei immer mehr Vorsprung durch diese Aktion verschaffte, und auch noch versuchte den Clan zu warnen. Diese waren allerdings trotz meiner (leisen) Alarmierung nicht mehr in der Lage, sich komplett zu bewaffnen, also wurde kurzerhand zu allem gegriffen, was halt eben gerade greifbar war. Nichtsdestotrotz eroberten die Üsenberger Landsknechte ihr Banner zurück, ( mit Hilfe ihrem wehrhaftem Weibsvolk), dieses da mit Kochlöffeln, Pfannen und weiteren Männerfeindlichen Werkzeugen bewaffnet war. Als jedoch jene Landsknechte versuchten in selbigem Überraschungsangriff das Schwottenbanner an sich zu reißen, wurden sie kurzerhand etwas besseren belehrt. Nämlich wie schwottisches Weibsvolk sich zu verteidigen verstand. Es währte nicht lange bis sie diesen Versuch aufgaben, also wurde das „ Schwottenbanner“ durch Frauenhand verteidigt. Dieses Ereignis war nicht im Programm enthalten, für meinen Teil fand ich es höchst amüsant. Solche Ereignisse sollten öfter spontan auf Märkten und Spectacelen durchgeführt werden, da das wahre Augenöffner für Besucher solcher Ereignisse sind. ( Anm. des Red.)

 

Gegen Abend wollte dann aber der Himmel auf Neuravensburg einstürzen, und ein Platzregen beendete für Veranstalter und Akteure das Ganze, da die Besucher nicht mit Odins ( na ja, heute ist Petrus dafür verantwortlich) Aktion einverstanden waren und somit mehr oder weniger „Programmo spontano“ angesagt war. Als ich zur 13 Stund am Montag anreiste, hatten sich die Götter ( welche Ihr , liebe Leser auch immer bevorzugt) wieder beruhigt, und ließen die Sonne in hellem Scheine von der Himmelsdecke strahlen. Das Markttreiben war in vollem Gange unzählige Neugierige waren anwesend, und an jeder Ecke wurde irgend etwas zum Besten gegeben. Es wurde geteert und gefedert, geprangert, gegaukelt und gesungen, gefressen und gesoffen; Klingen hörte man aus allen vier Winden gegeneinanderprallen; ja das schien ein toller Ausklang zu werden............ Bis zur dritten Stund....... Erneut ließ ein nasses Inferno Besucher von dannen ziehen, was aber die „schwottischen“ Krieger erst recht anstachelte, und diese einen Überraschungsangriff auf die Landsknechte von Üsenberg planen ließ. Leider konnte ich dieses nicht genauer festhalten, denn meine Pergamente wollte ich „trockenen Fußes“ in meine Heimat bringen ( Ich sah nur manch müden Krieger heimkehren). Da allerdings nach diesem erneuten Regenguss, sich die meisten Besucher nach Hause begaben, war gegen Ausklang des Spectaculums wieder Improvisation angesagt; und es manch Lager, und auch Marktstand sich zu Nutze machte, in Ruhe seine Zelte abzubrechen.

 

Meine persönliche Meinung: Hervortreffliche Arbeit des Veranstalters, aller Akteure und Händler! So manch „Großer Veranstalter“ sollte sich mal eine Scheibe abschneiden, und sich wieder auf das Historische und nicht nur auf den Kommerz besinnen.

 

P.Dietrich

alias M.Cockbur

 


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