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Brauchtum/Feste/Leute

Frundsberg-Darsteller Hannes Weber sammelt Bücher und Historienromane über den Ritter Georg von Frundsberg (1473-1528) und die frühe Neuzeit.

Seine neueste Anschaffung ist neben „Herz im Panzer“ von Friedrich Norfolk, das Buch „ George von Frundsberg oder das deutsche Kriegshandwerk zur Zeit der Reformation“

 

von Dr. Friedrich Wilhelm Barthold aus dem Jahr 1833. Zu Frundsberg hat Weber eine besondere Beziehung. Denn vom 26. Juni bis zum 5. Juli 2009  verwandelt sich der Steuerberater beim Frundsbergfest im bayerischen Mindelheim (Kreis Unterallgäu) zu Georg von Frundsberg.

 

 

Statt Anzug und Krawatte trägt der gewöhnlich glatt rasierte 52-Jährige dann mittelalterliche Kleidung, Rüstung und einen für die damalige Zeit üblichen Vollbart. Die Bücher seien eine wichtige Quelle, um das Leben Frundsbergs spielen zu können, berichtet Weber: „Für mich sind die Biografien, die auf wissenschaftlicher Basis basieren, wesentlich. Die Historienromane sind zur Entspannung und Anregung der Phantasie.“

 

 

Beim Frundsbergfest drehen die Bürger der Stadt alle drei Jahre die Uhren zurück und lassen das Mittelalter mit Umzügen, Bauernmärkten und Theater- sowie Musikaufführungen aufleben. Auch eine Zunftstraße, ein Handwerkerhof und mehrere Lager mit Landsknechten gehören zum Programm. Das Frundsbergfest mit mehr als 2000 Mitwirkenden gilt deutschlandweit als eines der ältesten und schönsten Historienfeste und zieht jedes Mal mehr als 100.000 Besucher aus dem In- und Ausland an.

 

 

Namensgeber des Festes ist Georg von Frundsberg, der auf Schloß Mindelheim geboren wurde und dort auch starb. Als „Vater der Landsknechte“ und „Sieger von Pavia“ ist der Feldherr in die europäische Geschichte eingegangen. Die Wurzeln des Festes liegen in einem Kinderfest, das erstmals 1855 gefeiert wurde.

 

(Internet: www.frundsbergfestring.de)

 


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