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So gelingt der Einstieg in das Mittelalter-Hobby

Eine Auszeit vom Alltag bedeutet für viele oftmals Fernsehen oder zumindest ein wenig Sport. Doch immer mehr suchen die Entspannung und vor allem die Freude im Mittelalter-Hobby. Wer gerne auf Mittelalterfeste oder -märkte geht, der kennt die schönen Schnürkleider, Rüstungen und den leckeren Met. Doch um selbst in diese Thematik einzusteigen, sollen einige Tipps helfen, sich schneller zurechtzufinden.

Den Geldbeutel im Blick

Zu Beginn ist es erst einmal sinnvoll, überhaupt herauszufinden, was einen persönlich mit dem Mittelalter oder dem Interesse daran verbindet. Sind es die klirrenden Kämpfe oder das Gelage? Oder aber dreht es sich viel mehr um das Zusammensein und die Musik? Damit entsteht bereits ein grober Überblick dessen, was man mag und was eben nicht. Daraus ergibt sich dann schnell ein Bild davon, was man selbst in diesem Rahmen darstellen möchte und welche Veranstaltungen interessant sind. Soll die eigene Inszenierung lediglich für den Marktbesuch dienen oder will man vielmehr an großen Lagern mit Camping und mehr teilnehmen?

 

Dabei sollte möglichst vermieden werden, vorschnell irgendeine Ausrüstung, Kleidung oder Ähnliches zu kaufen. Das kostet nur Geld, das am Ende dann für die Dinge fehlt, die wirklich sinnvoll gewesen wären. Allerdings müssen diese nicht zwingend im Mittelalter-Hobby zu finden sein. Schließlich setzen sich immer mehr Menschen mit einem edlen Chronographen auseinander. So kann ein Breitling Navitimer online günstig bezogen werden, der dann auch unter das passende Mittelalter-Outfit passt. Nur weil man seinem Hobby nachgeht, muss auf Stilelemente nicht verzichtet werden. Insbesondere, wenn diese ohnehin unter der Kleidung verschwinden würden. Warum also sollte auf eine robuste Uhr auf einem Mittelaltermarkt verzichtet werden? Zumal diese online zu einem fairen Preis bezogen werden kann.

 

Mittelalter – vom 6. bis zum 15. Jahrhundert

Wer es allerdings besonders ernst nimmt, verzichtet auf die Luxusuhr während eines Spectaculums. Sinnvoll ist das zudem, wenn es etwas lebhafter zugeht. Ein Schaden an einer solchen Uhr wäre nicht nur ein enormer Wertverlust, sondern überaus tragisch. Dennoch kann sie zu besonderen Gelegenheiten durchaus getragen werden; wenn auch eher unscheinbar. Denn in der Zeit um das Jahr 1000 herum, war an Meisterwerke wie eine Breitling oder Rolex nicht zu denken. Die Zeit war viel mehr geprägt vom „groben“ Miteinander. Kriege gehörten zum Leben der Menschen hinzu und auch abseits der Gefechte und Kämpfe war das Überleben hart.

 

Dabei wird die Szene grob in FrühMis, HoMis und SpäMis eingeteilt. Die Abkürzungen stehen für Frühmittelalter, Hochmittelalter und Spätmittelalter. Hinzukommen noch die GroMis, die dem „Grob Mittelalter“ zugeordnet werden. Hier gibt es keine klare Abgrenzung der Jahreszahlen. Wer sich also in eine der erstgenannten Zeitalter einfügen möchte, kommt an etwas Selbststudium der entsprechenden Zeitspannen nicht herum.

 

Ist die eigene Rolle dann gefunden, bedarf es der passenden Gewandung. Diese oftmals als „Kostüm“ bezeichnete Kleidung ist das eigentliche Highlight für viele beim Mittelalter-Hobby. Um allerdings ein passendes Gewand zu finden, das nicht aus dem Kostümfachhandel stammt, braucht es entweder das nötige Kleingeld oder Eigeninitiative. Letzteres, also die eigene Handarbeit, wird bei einem Großteil der Mittelalter-Fans bevorzugt. Im Netz finden sich hierzu viele Ideen und Anregungen. Ebenfalls gibt es einschlägige Literatur der Moderne, die zur Vertiefung in das Hobby geeignet ist. Als Letztes bietet sich selbstverständlich der Austausch in Foren an.

 

 


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