Ritterschaft St. Georgenschild

banner

Vereinigung von Ritterschaften im schwäbischen und badischen Raum

Vereinigung von Ritterschaften im schwäbischen und badischen Raum

Die Ritterschaft St. Georgenschild ist ein bunter Haufen von Mittelalterbegeisterten, die historisch gesehen die Vereinigung von Ritterschaften im schwäbischen und badischen Raum nachstellen.

Wir sind gerne auf Mittelaltermärkten unterwegs und haben auch schon zwei Märkte unter dem Namen „Galgenfest zu Radolfzell“ veranstaltet.

 

Stammsitz ist Radolfzell am Bodensee

So wie im Mittelalter ist auch heute der Stammsitz der Ritterschaft St. Georgenschild in Radolfzell am Bodensee.

 

Die erste nachweisbare Gründung des St. Jörgen oder Georgenschildes finden wir im Jahre 1401, als sich die Appenzeller Landsleute gegen den Abt von St. Gallen auflehnten, der außer Übung gekommene Gesetzte des Klosters erneuern wollte und damit einen Flächenbrand des Protestes entfachte, der sich bis weit nach Süddeutschland hinein zog. Die Auflehnung der Appenzeller Bauern die es satt hatten für ihre Adligen und ihre Lehnsherren immer mehr Steuern zu zahlen, wurde zu einer grundsätzlichen adelsfeindlichen Gesinnung.

 

Von dem Feuer der Revolte gepackt wollten auch die Bauern des Hegaus und vieler Ortschaften Süddeutschland plötzlich Appenzeller (Schweizer) sein und hofften durch die Eidgenossen die sich das Gebiet Süddeutschlands einverleiben wollten auf bessere Herrscher, so heißt es zum Beispiel in der Klingenberger Chronik schon aus jener Zeit: „Alle Bauern wollen Appenzeller sein“. Um dieser Stimmung für die Eidgenossen zu begegnen und die eigene Grundherrschaftlichen-Rechte zu schützen , bilden Schwäbische Adelige am 11 September 1406 das Jörgenschild. Von diesem Tag stammt auch der erste Bündnisbrief der sich mit dem Jörgenschild in Verbindung bringen lässt.

 

1408 wird dann noch einmal ein Bündnisbrief aufgesetzt im dem die Adligen erkläre: „Man sei zusammengekommen um mit Gotteshilfe zu verhindern von den eigenen Bauern vertrieben zu werden“. Der Zusammenschluss des Adels soll (so der Bündnisbrief), der Rettung und Bewahrung jener zugleich menschlichen und göttlichen Ortung der Grundherrschaft dienen, in der es den Herren und den armen Mann gibt. Außerdem solle der Kampf für die weltliche und göttliche Ordnung im Zeichen des Heiligen Georg geführt werden der, der Führsprecher des Adels bei Gott sei.

 

Urkunden aus jener Zeit bezeichnen die Grafen, Herren und Ritter des Landes Schwaben und den ganzen nicht grundherrlichen Adel sowie sogar deren Knechte als „Ritterschaft“. Diese Bezeichnung ist natürlich nicht richtig, denn keineswegs gehören alle aufgezählten Mitglieder zur Ritterschaft im eigentlichen Sinn, was im Bundbrief von 1482 dann auch klare gestellt wird: Grafen und Herren treten der Ritterschaft gegenüber, unter der hier nur die Ritter und Knechte verstanden werden, was wichtig für die Mitglieder des Jörgenschildes war, denn es musste schon einen Unterschied zwischen hohem und niedrigem Adel in der Gesellschaft gemacht werden. Die Regelung wird aber nur innerhalb der Gemeinschaft der Form halber beschlossen, denn die St. Jörgenritterschaft trat nach Außen und Innen immer geschlossen und gleichberechtigt auf, zugunsten der sozialen Gemeinschaft. Und so wird dann eben im 15 Jahrundert doch kurzerhand von der „Ritterschaft mit St. Jörgenschild“ oder von der „Ritterschaft der Gesellschaft“ gesprochen.

 

Die Gesellschaft wird in zwei landschaftliche Gruppen, die der Ritterschaft im Hegau und die Ritterschaft an der Donau gegliedert. Allerdings werden diese Gliederungen nicht von den Mitgliedern selbst, sondern von außen stehenden Personen und Instituten benutzt.

 

Christoph Kenner

Konstanzer Straße 24/2

78315 Radolfzell am Bodensee

eMail: infohegauritter.net

Internet: www.hegauritter.net

 

Kontakt

Nach oben

Weitere Informationen über das Mittelalter:
freshxxx.info newestxxx.pro newestxxx.info UploPorn.com (ul.to) - Download Porn HD K2porn.com (k2s.cc) - Download Free Porn from Keep2Share Download Porno HD from Rapidgator