Templer Komthurey Braunschweig

Templer Komthurey Braunschweig

Die Komturey Braunschweig ist eine Interessengemeinschaft aus Mittelalterbegeisterten, die sich zum Ziel gesetzt hat eine Komturey aus dem Zeitraum 1200 wieder aufleben zu lassen. Unser Interesse gilt sowohl der korrekten Darstellung, als auch der Freude und dem Spass am Mittelalter. Bei uns ist der Weg das Ziel, denn niemand muss bei uns 100% authentisch sein, denn das schafft man nie!

Wir arbeiten gemeinsam als Gruppe an unserer Darstellung und kommen so der Authentizität immer ein Stückchen näher. Die Freude das Mittelalter zu erleben und den Forscherdrang in einem zu finden stehen bei uns mehr im Vordergrund, als altkluges Gerede. Selbstverständlich nimmt die Schlacht einen grossen Teil in unserem Wirken ein. Zusammen mit einem Söldnerhaufen, den Duhlsteinern, trainieren wir regelmäßig jeden Sonntag den Freikampf.

Wir sind für jeden Mittelalter- und Templerinteressierten offen, der zu stoßen möchte oder einfach nur mal reinschauen will! Man braucht nichts außer einer gesunden Portion Neugier fürs Mittelalter und für die Templer, den Rest schaffen wir zusammen!(Ausrüstung, Hintergrund,…)

(Anmerkung: Der christliche Glaube ist keine Voraussetzung! Atheisten sind uns genauso willkommen wie Katholiken. Wir sind keine christliche Glaubensgemeinschaft, Sekte oder Teil eines Neotemplerordens. Wir sind einfach nur ein Haufen Leute, die Freude am Mittelalter)

Geschichtliches

Vor den Toren des mittelalterlichen Braunschweigs befand sich die Komturey der Templer direkt neben dem Hof des Ordens der Deutschritter und dem der Zisterzienser. Seit 1587 wurde der Besitz der Zisterzienser, der vermutlich das gesamte Areal beinhaltete, von den Braunschweiger Herzögen als Residenz genutzt. Der gesamte Gebäudekomplex, zu dem auch die noch erhaltene Kapelle der Templerkomturei gehörte, wurde nach den Kutten der Zisterzienser als "Grauer Hof" bezeichnet. Im Jahre 1718 begann ein umfangreicher Umbau des Komplexes, bei dem alle alten Gebäude (mit Ausnahme der Templerkapelle) abgerissen wurden. Die Kapelle blieb als so genante Geheimratsstube erhalten. 1830 wurde der "Graue Hof" bei einem Aufruhr Opfer einer Brandstiftung. Der Wiederaufbau wurde schon 1860 erneut Opfer der Flammen, wurde abermals wieder aufgebaut und später im 2.Weltkrieg beschädigt. Im Jahre 1960 wurde der gesamte Komplex abgerissen.

 

Zur Komturei Braunschweig gehörend, lässt sich der Templerhof im Hagener Bohlweg nachweisen. Um das Jahr 1200 stand dort bereits eine Kapelle, St. Matthäus mit Namen. Nach dem Verbot des Ordens wird diese Kapelle im Jahre 1312 Versammlungsort der Kalandsbruderschaft. Um das Jahr 1800 wurde die Kapelle noch zweckentfremdet als Archiv genutzt, bevor sie abgerissen wurde. Von St. Matthäus Kapelle und dem Templerhof ist heute nichts mehr erhalten. Eine größere Hofstelle, die zunächst von Süpplingenburg aus verwaltet wurde, besaß der Orden der Tempelritter in dem Dorfe Emmerstedt. Durch Landerwerb wurde Emmerstedt schließlich Komturei. Im Jahre 1304 wird ein Johannes de Bornstede als Komtur in Emmerstedt erwähnt. Die Komturei bestand als Erbzinshof bis in das 19. Jahrhundert hinein. Die Familie von Bornstedt ist ein altes Adelsgeschlecht aus dem Ohrekreis und dem Mannsfelder Land (benannt vermutlich nach dem Dorfe Bornstedt).

 

Damals an einer der wichtigsten Straßen Deutschlands gelegen, die vom Rhein über die mit Lothar von Süpplingenburg verbundene Stadt Königslutter an die Elbe und von dort nach Osten bis nach Magdeburg, dem Sitz des Erzbischofs, und schließlich nach Brandenburg verlief, findet sich die Komturei Süpplingenburg.

 

Die Ursprünge der Komturei gehen zurück in das Jahr 1130, als Lothar III. - Graf von Süpplingenburg und Herzog von Sachsen, Deutscher König seit dem 30. August 1125, zum Kaiser gekrönt im Jahre 1133 - an seinem Stammsitz - einer Wasserburg - den Grundstein zu einer Stiftskirche legte, die 1140 vollendet wurde. Der Kollegiatsstift und die Burg kamen um 1173 unter Heinrich dem Löwen, Herzog von Sachsen (dessen Großvater Lothar von Süpplingenburg war), in den Besitz des Templerordens. Die Komturei Süpplingenburg war lange Zeit Stammsitz des letzten Präzeptors der Deutschen Lande, Friedrich von Alvensleben, bevor er nach Zielenzig übersiedelte. Nach der Auflösung des Templerordens wurden die Konventsgebäude im Jahre 1357 an den Orden der Johanniter übergeben. In deren Besitz blieb die Komturei bis zum Jahre 1820. Der bauliche Zustand der Kirche soll so schlecht gewesen sein, dass sogar ein Abriss erwogen wurde. Seit 1838 wurde die Kirche als Pfarrkirche genutzt. Von 1838 bis 1843 erfolgte eine umfangreiche Renovierung des Kirchengebäudes. 1875 begann der Abbruch der Burg- und Konventsgebäude. Weitere umfangreiche Restaurierungen und bauliche Arbeiten fanden von 1878 bis 1883 sowie zuletzt von 1966 bis 1975 statt. Auf diese Arbeiten gehen z.B. die Ausmalungen an der Decke sowie der Einbau des farbigen Ostfensters zurück. 1994 kam als letztes der Einbau der Orgel hinzu. Die Kirche wurde - in der Blütezeit der sächsischen Architektur - als Pfeilerbasilika über kreuzförmigen Grundriss errichtet. Der gesamte Ostteil stammt noch aus dem 12. Jahrhundert: das Querhaus mit den Nebenapsiden sowie die Krypta unter dem rechteckigen Chor. Einen Eindruck von der einstigen Pracht vermittelt die zur gleichen Zeit in Königslutter errichtete Stiftskirche St. Peter und Paul, die zugleich die Grablege von Lothar III. von Süpplingenburg ist. Auffallend ist die völlig neuartige monumentale Auswölbung des Ostteils der Kirche. Die Ausführung geschah in Form eines Baldachingewölbes, das durch ein System von Säulengliedern gestützt wird. Die Säulen im Inneren der Kirche sind mit prachtvollen Kapitellen verziert.

 

Von der Burganlage selbst ist nichts erhalten; selbst der Wasserlauf, der als Schutz für die Burg diente, wurde verfüllt. Ein (historischer) Friedhof existiert ebenfalls nicht mehr. Zur Komturei Süpplingenburg gehörte in der Altstadt von Kattreppeln die Kirche St.Johannes des Täufers und des Evangelisten. 1224 wird diese Kirche urkundlich als zur Komturei von Süpplingenburg gehörend bezeichnet. Nach dem Ordensverbot ging die Kirche ebenfalls an die Johanniter über und hatte noch bis in das Jahr 1784 Bestand, bevor sie in abgerissen wurde.

 

Templer Komthurey Braunschweig

c/o Daniel Tegtmeyer

Windthorststraße 9A

D-29227 Celle

Telefon: 0 51 41/97 75 43

eMail: admintempler-komturey-braunschweig.de

Internet: www.templer-komturey-braunschweig.de

 

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