Templer Komthurey Mark e.V.

Templer Komthurey Mark e.V.

Die Komthurey

Unsere Komthurey wurde am Samstag den 05.08.2006 neu gegründet nachdem 14 von 18 Mitgliedern einer anderen Interessensgemeinschaft sich entschlossen zusammen einen neuen Weg zu beschreiten. Gemeinsam wollen wir unsere mehrjährige Erfahrung auf eine bessere Darstellung anwenden um das Heerlager für Zuschauer und Geschichtsinteressierte interessanter zu machen.

 

Zur Darstellung gehören gemeinsame Heerlager mit militärischem Drill, Gebeten, Messen, öffentliche Veranstaltungen wie Artillerieübungen oder Gerichtsverhandlungen und natürlich der Kontakt zu anderen Komthureyen in Deutschland und über die Grenzen hinaus.

 

Der brüderliche Aspekt ist uns sehr wichtig und wird sehr ernst genommen.Jeder, der Lust hat daran teilzuhaben und nicht glaubt, hier ein Ventil für angestautes Gewaltpotential gefunden zu haben, ist bei uns als neuer Bruder oder neue Schwester immer gern gesehen.

 

DARSTELLUNG UND AUSRÜSTUNG

Die folgenden Texte sollen Anregungen sein wie eine Templerdarstellung zu unserer dargestellten Zeit annehmbar geschichtsnah interpretiert bzw. umgesetzt werden kann.

 

Der Ordensritter

Der Ordensritter lebte das Leben eines kämpfenden Mönches und gelobte Armut, Keuschheit und Demut. Er vereinigte somit die ritterlichen Tugenden des Adels, sowie die religiösen Ideologien des Klerus in sich. Als Offizier innerhalb des Templerheeres war der Ordensritter am besten gerüstet. Nicht nur seine Fähigkeiten machten ihn zur militärischen Elite, sondern auch seine Bewaffnung war die effizienteste, die ein Ritter seiner Zeit haben konnte. Über der Kleidung (Bruche, Beinlinge, Cotte/Tunika) trug er einen gepolsterten Waffenrock, auch Gambeson genannt. Darüber trug er ein langes Kettenhemd mit angesetzten Kettenhandschuhen, sowie Kettenbeinlinge. Ein Ritter trug meistens den für schwere Kavallerie üblichen Topfhelm, einen Eisenhut oder einen Normannenhelm/Nasalhelm. In der Regel wurde unter dem Helm noch eine Polsterhaube und eine Kettenhaube getragen. Die Waffen waren vollkommen an den Kampf zu Pferde angepasst. Jeder Ritter hatte eine Lanze für den Sturmangriff, sowie eine Schlagwaffe (Schwert, Axt, Streitkolben). Hinzu kam ein Schild in einer für die Zeit typischen Form, dh. Entweder ein großer Normannenschild (Mandelförmig), oder ab dem 13. Jahrhundert ein Dreieckschild. Es sind unterschiedliche Arten der Schildbemalung überliefert. Die Schilde der Komthurey Mark tragen das rote Tatzenkreuz auf weißem Grund. Der Ordensritter auf Lebenszeit machte sich durch seinen weißen Wappen/Waffenrock mit rotem Kreuz, sowie einen weißen Mantel mit dem Kreuz auf der linken Schulter kenntlich. Wenn der Ordensritter nicht im Feld war trug er einen weißen Habit mit einem kleinen Tatzenkreuz auf der linken Brust. Außerdem wird er einen weiteren Mantel aus dicker Wolle gegen die Kälte gehabt haben. Als einziger Schmuck war ein Rosenkranz und ein schlichtes Kreuz am Gürtel erlaubt.

 

Sergent

Der Sergent hatte zwar nicht das Gelübde von Armut, Keuschheit und Demut/Gehorsam abgelegt, folgte jedoch sehr wohl der Ideologie und dem Tagesablauf der Ritter. Die Sergenten stellten den Größten Teil des Templerheeres dar und wurden daher recht vielseitig eingesetzt. Die meisten von ihnen wurden auch als Kavallerie eingesetzt und unterschieden sich daher in ihre Bewaffnung kaum von den Ordensrittern. Sergenten stellten aber auch die Infanterie und Artillerie. Als nichtberittene werden sie keine Topfhelme oder Kettenbeinlinge getragen haben, da diese das Laufen und die Sicht im Kampfgetümmel zu sehr eingeschränkt hätten. Der Sergent unterscheidet sich vom Ordensritter durch die Farbe seiner Gewandung. Ihm ist es nicht erlaubt Weiß zu tragen. Deshalb ist seine Kleidung in schwarz, braun oder in anderen Naturtönen gehalten. Er trägt einen schwarzen Wappenrock mit rotem Tatzenkreuz. Die Schildbemalung unterscheidet sich auch von der des Ordenritters. Auch der Sergent hatte Kleidung für Friedenszeiten. Ein einfacher schwarzer Habit mit rotem Tatzenkreuz auf der Brust wurde für tägliche Arbeiten getragen. Anmerkung: Novizen unterscheiden sich von den Sergenten nur durch das Kreuz auf dem Wappenrock. Sie tragen kein Tatzenkreuz sondern ein Lateinerkreuz. Es muss gesagt werden, dass der Rang des Novizen nicht historisch überliefert ist. In unserer Gruppe stellt der Novize den Anwärterrang für den Sergentenstatus dar.

 

Turkopole

Die Turkopolen waren einheimische Hilfstruppen, die aber christianisiert sein mussten. Sie waren oft leicht gerüstete und damit sehr mobile Kavallerie. Aus diesem Grund und wegen ihrer Ortskenntnisse wurden sie oft als Kundschafter eingesetzt. Ihnen vorständig war der Turkopolier. Ihre Ausrüstung setzten sich aus allem zusammen was die arabische Waffenkammer zu bieten hat: Krummsäbel, Stoßspeere, Rundschilde, Reiterbögen. Ihre Kleidung war keinen Regeln unterworfen und entsprach deshalb der arabischen Mode und war oft vergleichsweise bunt. Als einziges Erkennungszeichen trugen sie ein Kreuz auf ihrer Ausrüstung (oft auf dem Schild).

 

Kontakt

Templer Komthurey Mark e.V.

Martin Böckel

Ammerweg 44

D-59071 Hamm

eMail: vorstandtempler-mark.de

Internet: www.templer-mark.de

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