Werdenfelser Landsknechte

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Die Rotte der Werdenfelser Landsknechte

Die Rotte der Werdenfelser Landsknechte kommt aus dem Werdenfelser Land bei Garmisch-Partenkirchen, daher der Name.

 

Das Interesse an den Landsknechten entstand 2003 bei einem Historischen Festzug 1200 Jahre Farchant bei Garmisch-Partenkirchen. Dort wirkten die ersten unserer Gruppe als Landsknechte mit. Wir fuhren zu einige verschiedenen Historischen Treffen. Dann endlich hatten wir 2005 unser erstes Lager in Partenkirchen danach wurde ein Stammtisch gegründet und so war die Interessengemeinschaft die Rotte der Werdenfelser Landsknechte geboren. 

 

Sie treten pro Jahr bei mehreren Historischen Treffen auf. Sie können sich sehr gut darstellen weil, ihre Kleidung detailgetreu nachgeschneidert ist. Ihre Bewaffnung ist die der Landsknechte mit Hellebarden, Lanzen, Katzbalgern (Kurzschwert), Zweihänder (Großes Kampfschwert) u. s. w.

 

Ihr Lager besteht aus mehreren Zelten und verschiedenen Lagergegenständen die an die Landsknechtszeit oder das 15. Jahrhundert erinnern.

 

Die Landsknechte

 

In der deutschen Sprache erscheint das Wort Landsknechte zum ersten Mal um 1470. Landsknecht bedeutet einfach Dienstmann des Landes. Heutzutage versteht man darunter den typischen deutschen Söldner zu Zeiten Kaiser Maximilians I. (1493 - 1519) und seines Enkels Karl V. (1519 - 1556).

 

Die Bildung dieser Heere bedeutete einen Umbruch in der Kriegsführung, da sich zeigte, dass die bisherigen Reiterheere machtlos gegen eine geordnete Fußtruppe mit ihren Spießen und die neuen Handfeuerwaffen waren. Zudem waren die Kosten zur Aufstellung und Unterhaltung einer derartigen Truppe wirtschaftlicher.Den Kriegsdienst besorgten so genannte Kriegsherren. Sie waren in der Lage eine so größte Infanterie bereitzustellen, meistens mit Spieß; ausgerüstete Soldaten, ganz in der Art der bekannten Schweizer.

 

1487/1488 gründete Kaiser Maximilian I. den Schwäbischen Bund und stellte ein Heer auf, um die Fürsten von Bayern und Böhmen in Schach zu halten. Dieses Heer, das 12000 Fußsoldaten und 1200 Reiter umfasste, wird als das erste deutsche Landsknechtsheer angesehen.

 

Landsknechtmode

 

Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, dass die enge Kleidung im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden Stofffetzen um die Ärmel Und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern.

 

In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ging allmählich die bunte Kleidung des Landsknechts mit der fortschreitenden Entwicklung der Feuerwaffen verloren. Damit endete eines der farbigsten Kapitel der Militärgeschichte.

 

 

Die Werdenfelser Landsknechte

Dominikus Kümmerle

D- 82467 Garmisch-Partenkirchen

E-Mail: adminwerdenfelser-landsknechte.de

Internet: www.werdenfelser-landsknechte.de 

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