Der Osterhase

Der Bote von Fruchtbarkeit und des Frühlings

Schon im Mittelalter erfreute er sich großer Beliebtheit. Nicht nur in scharfsaurer Wildbeize, sondern auch als Bote der Fruchtbarkeit und des Frühlings. Seine Symbolik begeistert nicht nur Künstler wie Tizian, Holbein, Schongauer sonder vor allem Albrecht Dürer. Sein geniales Kunstwerk »Der Hase« gilt als eines seiner populärsten Werke.

 

Der Hase gilt als Tier des Mondes, weil er tags schläft und nachts auf die Felder rückt. In vielen alten Sagen ist der Mond selber ein Hase und die Mondflecken sind Hasen die dort hin und her hüpfen. Wegen seiner Fruchtbarkeit, er setzt viermal Junge im Jahr, ist er ein Symbol für Fruchtbarkeit und ständige Erneuerung des Lebens. So erklärt sich auch die Legende vom eierlegenden Osterhasen und seine Verbindung zum Osterfest. Man spricht im die höchste Wachsamkeit zu, da er angeblich mit offenen Augen schläft. Seine Schnelligkeit und die Reaktion in einer hunderstel Sekunde einen Hacken von 90 Grad zu schlagen rettet in vor manchem Fressfeind.

 

Sowohl der Hase und das Kaninchen sind im Christentum aber auch in der Antike Symbole der Liebe, Venus und Maria gleichermaßen zugeordnet. Auch den Germanen waren beide Tiere heilig. In der mittelalterlichen Kunst taucht der Hase als Gottessymbol auf. Der Hase fehlt auf keinem Schöpfungsbild, sonder befindet sich oft genau in der Mitte. Gemälde der Renaissance zeigen Hasen, die Eremiten in der Wüste erheitern. Sie spielen mit dem Jesuskind und Maria. Im 15. Jahrhundert waren sie zu solchen beliebten Haustieren geworden das bei ihrem Ableben sogleich Traueroden veranlasst wurden.

 

Dürers erster gemalter Hase hängt jedoch geschlachtet auf einem Marktplatz. Das Gemälde die heilige Familie mit den drei Hasen zeigt einen davon, der dem anderen die Pfote auf die Schulter legt und auf einen davon hoppelnden Artgenossen zeigt, der sicht dicht unter Maria und dem Jesuskind befindet. Dieses deutet an, dass Gottes Sohn der Erde zueilt. Auf dem Bild der Versuchung wendet sich ein laufender Hase bei Übergabe des Apfels entsetzt von der Szene ab. Für sein Gebetbuch platzierte Albrecht Dürer inmitten einer Fülle von kaligraphischen Linien zwei Kaninchen Rücken an Rücken, während einer in das Sternbild Lepus springt und unterm dem Orion erscheint. Auf dem Entwurf für die Ehrenpforte des Kaiser Maximilian I. sitzen zwei Hasen als Verkörperung der Wachsamkeit gegenüber, den niemand triumphiert immerfort. Zuletzt sei auf die drei vereinten Hasen hingewiesen, die symbolträchtig in vielen Kirchenfenstern verewigt wurden. Sie sind durch die Löffelspitzen miteinander verbunden die durch ein Rund die Ewigkeit andeuten. Sie gelten als Symbol der Trinität, die allzeit wacht und allzeit hört.

 

In diesem Sinne allen Lesern ein frohes Osterfest und einen dicken Schokoladenhasen.

 

Maximilian Huttenloher

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