Hexen und schwarze Magie im Mittelalter

WEISE FRAUEN UND HEXEN

Begriff Hexe stammt aus dem germanischen Sprachgebiet (urspr. »hagazussa«, bedeutet »Zaunreiterin«. Gemeint ist, dass sie sich zwischen zwei Welten aufhält: der realen (unsere) und der irrealen (Geister, etc.). Hexen stellten ursprünglich die in Wind und Wetter wirkenden Naturkräfte dar und hatten als solche weitgehenden Einfluss auf das Wohl und Wehe der Menschen. Als Hainbewohnerinnen standen sie mit der Gottheit unmittelbar in Kontakt.

 

Der Rat der weisen Frauen war begehrt und geschätzt. Die weisen Frauen waren hervorragende Kennerinnen der Natur. Sie übernahmen das alte, überlieferte Wissen der heidnischen Priesterinnen und pflegten und bereicherten es. Sie verfügten über umfangreiche Kenntnisse, die sie einsetzten, um Kranken zu helfen. Im Bereich der weiblichen Gesundheitsfürsorge lag ihr Spezialwissen. Sie halfen bei Geburten und berieten in Fragen von Fruchtbarkeit oder Empfängnisverhütung.

 

Man wusste, dass diese Frauen manche ihrer Kräuter nur bei Vollmond pflückten, an bestimmten Tagen, zu festgesetzten Zeiten. Diese magischen Handlungen, von denen bekannt war, dass sie aus den heidnischen Zeiten stammten, waren suspekt. Sich in diesen Sachen auszukennen, konnte nicht mit rechten Dingen zugehen. Man nahm an, dass hier der Teufel seine Hand im Spiel hatte und begann, Frauen, von denen man annahm, dass sie mit Satan paktierten, zu verfolgen, zu foltern und zu töten.

 

 

WEISSE MAGIE

Weiße Magie, auch der »rechte Pfad« genannt, ist weder heilig noch selbstaufopfernd. Sie verschönt und verbessert die Hexe, den Magier und ihr Leben, aber, und dies ist der Unterschied zur Schwarzen Magie, niemals auf Kosten anderer, denn Weiße Magie darf niemandem schaden. Beispiel: Jemand tut einer Magierin Unrecht. Oberstes Ziel der »schwarzen Hexe« ist die Rache. Dem anderen soll Schaden zugefügt werden. Die Leitlinie der »weißen Hexe« ist es, Schaden von sich selbst oder anderen abzuwenden: Sie vertritt also eine positive, lebensbejahende Haltung

 

TASSEOGRAPHIE

Das Wahrsagen aus Teetassen begann wahrscheinlich bei den alten Chinesen. Bei ihnen bestand der Brauch, Omen aus dem Inneren von Glocken zu deuten und ihre henkellosen Teetassen sahen aus wie winzige Glocken. So kam es, dass die Teetassen mit den Glockenomen in Verbindung gebracht wurden und den Mustern der Teeblätter in den Tassen Bedeutung beigemessen wurde.

 

Natürlich kann die Zukunft auch aus dem Kaffeesatz der Tasse herausgelesen werden. Die Römer z. B. deuteten den Bodensatz ihres Weins. Weil das Muster, das in einem Trinkgefäss zurückbleibt, sowohl von persönlichen wie auch von zufälligen Faktoren abhängt, wurde es seit jeher und unabhängig von der Art des Getränks als äußerst bedeutsames Zeichen für die Zukunft des Trinkenden betrachtet. Die zur Tasseographie verwendeten Teetassen sollten eine weite Öffnung und schräge Seitenwände haben. Es wird für wichtig gehalten, dass der Fragende den Tee auch wirklich selbst trinkt und nur eben genügend Fülligkeit in der Tasse zurücklässt, um die Teeblätter schwenken zu können.

 

HELLSEHEN

Es wird allgemein angenommen, dass man die Gabe des Hellsehens entweder hat oder nicht hat. Anscheinend können manche Menschen über ihre seherischen Fähigkeiten nach Wunsch verfügen, während andere keinerlei Einblick in die Zukunft haben. Wahrsagen durch das Betrachten einer spiegelnden Fläche, nennt man Kristallomantie. Niemand weiß, wann und wo es begann, aber es hat in fast allen Kulturen der Welt eine lange Geschichte.

 

Praktisch jede reflektierende Fläche kann zur Kristallschau dienen oder wurde zu dieser oder jener Zeit schon dazu verwendet - Wasser, Glas, poliertes Metall, Edelsteine, Blut und sogar Seifenblasen. Die Babylonier betrachteten Flüssigkeiten in heiligen Schalen, die Ägypter fixierten eine lache Tinte in der Hand, die Hindus blickten in Schalen mit Molasse, und die Griechen versenkten Spiegel in heilige Brunnen oder Quellen.

 

Die am weitesten verbreitete und populärste dieser Varianten ist jedoch das Wahrsagen mit Hilfe eines Kristalls. Die Kristallkugel ist in Europa seit ungefähr dem 5. Jahrhundert bekannt, wurden jedoch auch von den Mayas und Inkas verwendet, von nordamerikanischen Indianern und australischen Ureinwohnern sowie von Stämmen auf Borneo, Neuguinea und Madagaskar. Bei der Benutzung der Kugel, setzt man sich in ein nach Norden gelegenes Zimmer: Es sollte nicht heller sein, als zum Lesen gerade notwendig ist. Auch sollten nicht mehr als zwei Leute im Raum sein, und sie sollten still da sitzen, mindesten auf Armeslänge von der Kugel entfernt. Man vertreibt alle störenden Gedanken aus dem Kopf und starrt in den Kristall. Die Kugel sollte sich mit einer milchigen Trübung füllen, die sich dann in verschiedene Farbtöne verwandelt, bis sie schwarz wird. Diese Schwärze wird sich dann verziehen und die Bilder enthüllen. Möglicherweise sieht man symbolische Figuren und farbige Wolken, die sie dann deuten müssen. Es kann aber auch sein, dass man bewegte Bilderfolgen sieht, als sähe man einen Film.

 

SCHWARZE MAGIE

Wer auf Kosten anderer beispielsweise glücklich und reich werden will, böse oder selbstsüchtige Ziele verfolgt, der geht den »linken Pfad«, wie die Schwarze Magie auch genannt wird.

 

SATANISMUS

Angefangen hat der Satanismus im 17. Jahrhundert am Hofe Ludwigs XIV. Die Geliebte Ludwigs soll ihre Position mit Hilfe Schwarzer Magie erlangt haben. Es wird erzählt, dass sie sich nackt auf eine Matratze legte. Von einem Geistlichen wurde ihr Tuch, Kelch und Kruzifix auf den Bauch gelegt, dann schnitt er einem Baby die Kehle durch, damit Madame den Saft unter das Essen des Königs mischen konnte. Vom Prozess blieb sie verschont.

 

Als zwischen 1960 und 1970 das Interesse am Okkulten erwachte, hatten der Satanismus und die Schwarze Messe einen Aufschwung wie nie zuvor. Im westlichen Europa und vor allem in den USA haben Gruppen von Satanisten festen Fuss gefasst. Am bekanntesten ist Anton Szandor La Veys »Church of Satan«, die er 1966 in San Francisco an der Californian Street gründete. Sie hat Mitglieder in der ganzen Welt. La Veys Buch »The Satanic Bible« findet besonders unter College Studenten viele begeisterte Leser. In seinem Buch sagt er:

"Satan ist gütig gegenüber jenen, die es verdienen, anstatt Liebe an Undankbare zu verschwenden. Satan tritt ein für Rache anstatt auch noch die andere Wange hinzuhalten. Satan verheißt das wahre Leben anstatt spiritueller Träume. Satan verheißt die sogenannten Sünden, da sie alle zu physischer, geistiger oder emotioneller Erfüllung führen."

 

Solche Theorien sind verständlicherweise als »das Echo des Nazismus« genannt und in Verbindung gebracht worden mit sadistischen Morden. Heute wird Satanismus als eine öffentliche Religion bzw. Sekte bezeichnet. Vor zwei Jahren wurde auch in Winterthur eine Satanskirche gebaut. Der Eingang ist bloß ein Loch im Felsen und für solche, die die Kirche nicht kennen, nicht zu finden. Oberhalb des Eingangs steht: »I love Satan, he loves me too.«

 

SCHWARZE MESSE

Die Schwarze Messe ist eine gotteslästerliche und obszöne Perversion der Messe, mit dem Zweck, Gott zu verspotten und den Teufel zu verehren. Hexerei schloss gemäss der während der Verfolgung üblichen Definition die Anbetung des Teufels ein, aber das bedeutete kaum die Zelebrierung einer vollständigen schwarzen Messe. Der Satanismus entwickelte sich erst später und ist eine vollkommene Umkehrung des Orthodoxen Christentums.

 

Satanisten glauben, dass der Teufel das Gute repräsentiert und Gott das Böse. Die Schwarze Messe ist der Kern ihres Rituals. Die Schwarzen Messen die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundert zelebriert wurden, verliefen wohl so wie der amerikanische Schriftsteller W. B. Seabrook es schildert. Er war Zeuge von Zeremonien in London, New York, Paris und Lyon. Eine Jungfrau wurde nackt auf den Altar gelegt und ein Kruzifix umgekehrt auf sie gestellt. Teile der echten Messe wurden rückwärts gelesen, wobei Böse für Gut und Satan für Gott stand. Die Messe wird in Kirchenruinen, in Kellern oder auch in ganz normalen Räumen gehalten. Die Jungfrau ist fester Bestandteil des Rituals, selten aber bleibt sie Jungfrau. Verschiedene Flüssigkeiten werden als Weihwasser benutzt und viele ekelerregende Mischungen ersetzen den Wein. Der die Messe zelebrierende Priester kann einen schwarzen Mantel ohne eingewebtes Kreuz tragen. Das Zeichen des Kreuzes wird mit der linken Hand oder auf dem Boden mit dem linken Fuß gemacht. Die Varianten der Zeremonie sind vielfältig. Es ist noch zu früh, um sagen zu können, ob die Wiederbelebung der Schwarzen Messen von Dauer sein wird oder ob sie eine der kurzlebigen Kulte sein wird. Im Gegensatz zu ähnlichen Erscheinungen der Vergangenheit hat die Version von La Vey eine fest etablierte Hierarchie und ein genau festgelegtes Ritual, obwohl es regionale Unterschiede geben mag.

 

Ann Kathrin Baumer

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