HGM-Heeresgeschichtliches Museum

Österreich im Spiegel der Zeit

Militär- und Kriegsgeschichte, Technik und Naturwissenschaft, Kunst und Architektur verschmelzen im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zu einem einzigartigen Ganzen. Zwischen 1850 und 1856 wurde das Bauwerk als Kernstück des Arsenals nach Plänen von Ludwig Foerster und Theophil Hansen errichtet, die damit den Stil der Wiener Ringstraße vorwegnahmen. Maurisch-byzantinisch und neugotisch sind die vorherrschenden Stilrichtungen.

 

Heutzutage werden in diesem ältesten Museumsbau der Stadt die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt. Dabei steht die Ereignisgeschichte im Vordergrund. Ein weiterer Teil der Schausammlung dokumentiert darüber hinaus 200 Jahre österreichische Marinegeschichte, von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg, von den Forschungs- und Entdeckungsreisen bis zum Ende der maritimen Präsenz Österreichs.

 

Öffnungszeiten:

Täglich (außer Freitag) von 9 bis 17 Uhr

Geschlossen: 1 Jänner, Ostersonntag, 1. Mai, Allerheiligen, 24. Dezember, 25. Dezember und 31. Dezember

Geschichte hautnah erleben!

Das museumspädagogische Team des Heeresgeschichtlichen Museums bietet Schülerinnen und Schülern spannende Vermittlungsprogramme zu unterschiedlichen historischen Ereignissen an. Diese sollen helfen, Vorbereitung oder Nachbearbeitung des jeweiligen Unterrichtsstoffes zu erleichtern und zu ergänzen.

 

Die Jugendlichen werden durch verschiedene Interaktionen angeregt, selbständig über Geschichte zu reflektieren: Eine rotwelsche Notiz muss beispielsweise übersetzt werden, um herauszufinden, was Marodeure des Dreißigjährigen Krieges vorhaben. Ein Gruppenspiel gibt Einblicke in das aufregende Leben des Prinzen Eugen. Ja, und wo sind eigentliche die Frauen geblieben? Wir gehen auf anregende Spurensuche. Die Zusammenstellung eines „Who-is-Who“ erleichtert das Verständnis für das Napoleonische Zeitalter und Arbeitsblätter laden zur genauen Objektbetrachtung ein. Dadurch ist eine intensivere Auseinandersetzung mit den Ereignissen der Revolution 1848 und des Ersten Weltkrieges möglich.

 

Das Heeresgeschichtliche Museum bietet weiters als einziges historisches Museum Österreichs permanent Vermittlungsprogramme für Jugendliche zur zeithistorischen Ereignisgeschichte an. Der Workshop „Propaganda im Dritten Reich“ etwa ermöglicht es, durch Filmanalysen Mechanismen von Massenbeeinflussung und Manipulation zu durchschauen.

Das museumspädagogische Team freut sich auf Ihr Kommen.

 

Geräuschgalerie (für Kindergarten, VS, ASO)

Für unsere jüngsten BesucherInnen machen wir das Museum zu einem Ort der Sinne: Hören, Sehen und Fühlen stehen im Vordergrund. Unter der Kuppel unseres Museumsbaus lässt sich ein eindrucksvolles Echo erzeugen und Gemälde aus dem 17. Jahrhundert erwecken wir mit den unterschiedlichsten Geräuschen zum Leben: Wer findet den Trommelknaben und schlägt auf der Trommel den Rhythmus? Damit wird der erste Museumsbesuch garantiert zum Erlebnis.

 

Kuriose Kopfbedeckungen (Kindergarten, VS, ASO)

Das erste Mal im Museum? Wir sehen uns gemeinsam die vielen unterschiedlichen Kopfbedeckungen an und überlegen, welche Funktionen diese in der Vergangenheit hatten, ob als Schutz vor Verletzungen, als Schmuck oder als Symbol der Mächtigen. Auch Kurioses, wie das Hirnhäubel werden wir kennenlernen. Im anschließenden Workshop basteln dann alle ihre eigene Kopfbedeckung.

 

Abenteuer auf Hoher See – die österreichische Marine (ab 2. VS, ASO, 1./2. HS und AHS)

Die Entdeckungsreisen des 19. Jahrhunderts stehen im Mittelpunkt unserer Betrachtungen. Originale Schiffsmodelle beeindrucken durch ihre Detailtreue, wobei die Fregatte „Novara“ als Weltumsegler unsere besondere Aufmerksamkeit verdient. Eine weitere Expedition führt uns in das ewige Eis der Arktis. Wonach suchte man in dieser unwirtlichen Gegend und auf welche sensationelle Entdeckung stieß man schließlich? Diesen und anderen Fragen können unsere jungen BesucherInnen mit Hilfe eines Kreuzworträtsels nachgehen. Für unsere jüngsten Gäste gibt es abschließend auch etwas zu basteln.

 

Der goldene Apfel (ab 3. VS, ASO, 1./2. HS und AHS)

Unser Interesse gilt dem so genannten „Türkenschatz“. Dabei erkunden wir türkische Fahnen mit ihren Symbolen, Pfeil und Bogen, Turbane und Trommeln. Auch das im Museum aufgestellte türkische Zelt werden wir genauer unter die Lupe nehmen. Mit Hilfe eines großen Gemäldes über die Türkenbelagerung 1683 gehen wir der Stadtgeschichte Wiens nach und lernen wichtige Personen dieser Zeit kennen. Arbeitsblatt und Basteln von türkischen Ornamenten runden diesen spannenden Einblick in die Vergangenheit ab.

 

Soldatenalltag (ab 3. HS und AHS sowie 6. AHS, BHS)

Wie erging es den Soldaten in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts während des Dreißigjährigen Krieges? Unsere jungen BesucherInnen lernen sowohl die Lebensumstände der Soldaten als auch ihre Ausrüstung, deren Herstellung und Funktion kennen. Anhand eindrucksvoller Gemälde werden nicht nur die Schauplätze dieser langen kriegerischen Auseinandersetzung und deren politischer Hintergrund beleuchtet, sondern auch die sozialen Verhältnisse dieser Zeit thematisiert. Selbständige Gruppenaufgaben dienen der Reflexion und der Vertiefung.

 

Prinz Eugen, der edle Ritter (ab 3. HS und AHS sowie 6. AHS, BHS)

Mit Gemälden, Fahnen, Kleidungs- und Erinnerungsstücken wird Prinz Eugen von Savoyen den SchülerInnen als Diplomat, Mäzen und Feldherr der Barockzeit vorgestellt. Weiters wird den jungen BesucherInnen auch ein wesentliches historisches Ereignis, das die Wiener Stadtgeschichte nachhaltig beeinflusst hat, näher gebracht: die zweite Türkenbelagerung 1683. Suchaufgaben oder Kreuzworträtsel dienen der selbständigen Auseinandersetzung mit dieser Epoche und ein abschließendes Spiel lässt die Person Prinz Eugen nochmals lebendig werden.

 

Weibs-Bilder (HS, AHS, BHS)

Drei Jahrhunderte österreichische Geschichte werden in unserem Museum gezeigt, und Frauen spielen darin keine unwesentliche Rolle. An Hand von ausgewählten Exponaten lernen wir die Frau als Marketenderin im Dreißigjährigen Krieg, als Herrscherin (Maria Theresia), als Herzogin (Sophie von Hohenberg), als Krankenschwester im Ersten Weltkrieg und als Mittel der Propaganda in der NS-Zeit kennen. Das Vorstellungsbild der jeweiligen Epoche hinsichtlich ihrer Frauen wird mit Hilfe von verschiedenen Aufgaben mit den SchülerInnen gemeinsam erarbeitet.

 

Napoleon – mon dieu (ab 3. HS/KMS/AHS, 6. AHS, BHS)

Die Auseinandersetzungen zwischen Napoleon und Franz II/I. hatten weitreichende und nachhaltige Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft. Diese brachte interessante Persönlichkeiten, wie Erzherzog Carl, Fürst Schwarzenberg oder Andreas Hofer hervor, deren Biographien wir nachspüren werden. Großflächige Gemälde zeigen in gefälliger Weise Episoden aus der Schlacht von Aspern oder der Völkerschlacht von Leipzig. Gemeinsam versuchen wir eine Analyse des Dargestellten. Eine selbständig erarbeitete Stammtafel des Herrschergeschlechts der Habsburger dient als zeitliche und personelle Orientierungshilfe.

 

Revolution (ab 3. HS/KMS/AHS, 6. AHS, BHS) I

n erster Linie wird uns das Jahr 1848 beschäftigen. Welche Forderungen stellten die österreichischen Revolutionäre an die Herrschenden und welche Folgen ergaben sich aus dieser prekären innenpolitischen Situation? Welche Rolle spielte dabei Metternich? Was passierte in Ungarn und Italien? Wer sind Radetzky und Windischgrätz? Ein „handout“ dient dabei als Wegweiser durch die Geschichte. Die jungen BesucherInnen sind eingeladen, unterschiedliche Aufgaben während des Rundgangs selbständig zu lösen und halten damit abschließend ein Exzerpt über die Ereignisse 1848 bis 1866 in Händen.

 

„An meine Völker“ (ab 3. HS und AHS sowie 7. AHS, BHS)

Die Ermordung des Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie von Hohenberg werden an Hand einzigartiger Exponate (Auto des Erzherzogs, seine Uniform etc.) gemeinsam mit den SchülerInnen erarbeitet. Wir gehen der Frage nach, was auf den europäischen Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkrieges geschah und wo diese überhaupt lagen. Unsere jungen BesucherInnen erhalten auch einen Einblick in die technische Entwicklung am Beginn des 20. Jahrhunderts. Mittels Arbeitsblätter können die SchülerInnen selbständig die Themen nachbearbeiten.

 

Zeitgeschichte (4. HS und AHS, 7./8. AHS, BHS)

Unsere jungen Gäste gewinnen einen Eindruck davon, wie schwierig die politische Lage in Österreich nach dem Zusammenbruch der Monarchie war. Abwehrkämpfe, rivalisierende paramilitärische Verbände, bürgerkriegsähnliche Zustände zeigen ein Bild von Gewalt in Politik und Gesellschaft, das es näher zu beleuchten gilt. Wir analysieren politische Plakate dieser Zeit, unter anderem das Frauenwahlrecht aber auch Antisemitismus thematisieren. Audiovisuelle Medien werden unterstützend eingesetzt.

 

Heeresgeschichtliches Museum

Militärhistorisches Institut Arsenal Objekt 1

A-1030 Wien

eMail: hgm.direktionbmlv.gv.at

Internet: www.hgm.or.at

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